Linnspiration for a happy Monday

Montag. Montage sind zugepflastert mit Montagslästereien, zu wenig Kaffee und der Frage, warum eigentlich schon wieder eine neue Woche beginnt/ beginnen muss und nicht noch immer Sonntag ist.

Montage sind aber auch voller Geschichten vom Wochenende, lustigen Partynächten, neuen Erlebnissen. Und damit euer Montag ein bisschen schöner wird, gibts von mir eine kleine Ladung „Linnspiration“: Eine Serie, die mich vollkommen in ihren Bann zieht und ein großes „hello, it’s me.“:

Chefs Table.

Ich habe Daredevil gesehen, Sense 8, Game of Thrones. Narcos, House of Cards, Dexter. Und das sind nur ein paar der Serien, die ich mir dieses Jahr eingezogen habe. Auf dem Sofa, im Bett, eingerollt, essend, entspannt.

Und dann kam Chefs Table.

Eine Dokumentation über die außergewöhnlichsten Chefköche der Welt, von der ich dachte, dass sie bestimmt „ganz okay“ ist. Die mich aber umgehauen hat. Umhaut. Begeistert, weil sie derart bildgewaltig und stimmungsvoll ist. Mich komplett anspricht („abholt“ wie man in den Medien auch gerne sagt), berührt, mich wie ein kleines Kind in einer amerikanischen Serie im Schneidersitz vor dem Fernseher sitzen lässt, obwohl ich ein sehr großes, bequemes Sofa habe. (Allein die Opening-Szene lässt erahnen, warum)

Ich habe gerade Folge 3 über Francis Mallmann gesehen (während ich das schreibe ist tatsächlich noch Sonntag) und könnte mich komplett in Tränen auflösen. Weil dieser Mann unglaublich ist und seine Geschichte so stark. Weil ich glaube, ihn und seine Art zu Leben zu verstehen (auch wenn ich noch nie in einer Grube Gemüse gedämpft habe).

Weil ich fühle, was ich sehe, es scheinbar schmecken und riechen kann und mich das in eine Welt trägt, in der ich mich zuhause fühle. Weil es die absolute Schönheit des Kochens und der Wertschätzung der Lebensmittel roh und schienbar ungefiltert in all meine Sinne pustet. Mich absolut inspiriert. Kurz: Wenn ihr gerne Essen und ungewöhnliche Biografien mögt, guckt euch Chefs Table an.

Adele.

Jeder, den ich kenne und mit dem ich über sie spreche, liebt sie. Und auch ich bin ganz berührt von ihrem „Hello“. Jetzt hat sie diesen großen Song zum ersten Mal live performt. Ich habe das Video gesehen. Und bestand nur noch aus Gänsehaut. (Wie wohl das komplette Publikum, es war nämlich so ruhig, als stünde sie alleine im Studio).

Hin und weg von ihrer aparten Schönheit, dieser starken Sinnlichkeit, die gleichzeitig so tief und zerbrechlich zu sein scheint. Gerade, wenn sie singt und die verschwindet und einer irdischen, sympathischen Menschlichkeit Platz macht, wenn der Song zu Ende ist und sie sich bei dem Publikum bedankt. „Merci beaucoup.“ Hach ja.

In diesem Sinne: Kommt gut in die neue Woche.

4 Replies to “Linnspiration for a happy Monday”

  1. Ich habe nach der ganzen Arbeit in den letzten Wochen gerade einfach mal Lust auf nix tun. Und das mache ich jetzt, mit Chefstable, Tee und Kuscheldecke auf dem Sofa. Danke für den Tipp, meine herzallerliebste Linn :*

    1. Heyhey du Süße, hast du die ganze Staffel Chefs Table gesehen? Ich finde die Serie so tolL! Francis Mallmann habe ich mir 2x angesehen <3! Happy Weekend! :*

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