Monat: Juli 2017

You go girl! Warum Scheitern eine Illusion ist

Mein Herz,

Nach unserem wunderbaren Telefonat frage ich mich, ob die Angst davor zu Scheitern wohl das eigentliche Scheitern ist. Dieses starre Verharren in alten Gewohnheiten. Ich weiß, wie unglaublich schwer es ist, genau diese Gewohnheiten zu durchbrechen. Immer wieder aufs Neue kommt “die Angst” (irgendwie ist mir dieses Wort zu stark, um es ohne Anführungszeichen zu schreiben) vor was auch immer. Wie du weißt werde ich ja morgen nach Fiji fliegen (kreisch!) und danach die Ostküste Australiens bereisen. Was für fantastische Reisepläne, oder? Ich kann es selbst kaum glauben, wo ich mich überall vom Leben hintragen lasse.

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Lieblingsbild aus der Schanze. November 2016

Und trotzdem kommt sie immer wieder, diese nervige Existenzangst: “Ist ja alles so teuer!” “Wie willst du dir das alles leisten?” “Was ist wenn…” bla bla bla. Montag wurde mir klar, dass all mein Zeug nicht in meinen Koffer passt und es hat mich wahnsinnig gestresst. Ich weiß, wie lächerlich das klingt, doch obwohl es sich um ein absolutes Luxusproblem handelt, war es immer noch ein Problem für mich. Warum?

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Bye Melbourne. Die Reise geht weiter!

Vor 7 Monaten bin ich in Melbourne angekommen und habe mich sofort zuhause gefühlt. Es war Hochsommer und damit herrlich warm, der Rasen in den Parks war weich wie Teppiche, orange leuchtende Blumen, Wolken, die wie im Zeitraffer am blauen Himmel entlang flogen. Ich fühlte mich, als gehörte ich hier her. Also habe ich alle Pläne über Bord geworfen, meinen Rückflug storniert und bin geblieben. Jetzt geht die Reise weiter.

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Wie „das große Los“ mein Leben verändert hat

Je mehr ich mir erlaube ich selbst zu sein, desto mehr sind es auch andere Menschen in meiner Gegenwart. Ich finde das wahnsinnig faszinierend, da meine Reise durchs Leben 2013 von einer Frau angestoßen wurde, die sich auch erlaubt hat, sie selbst zu sein: Meike Winnemuth hat vor ein paar Jahren bei „Wer wird Millionär“ eine halbe Million Euro gewonnen. Daraufhin hat sie ihre Koffer gepackt, ein Jahr lang in verschiedenen 12 Städten auf der ganzen Welt gelebt und darüber ein Buch geschrieben. Meine liebe Freundin Astrid hat mir „Das große Los“ damals ausgeliehen und ich habe es von der ersten Sekunde an geliebt. Schlussendlich war Meike Winnemuths freies, positives und liebevolles Denken der Denkanstoß für meinen Blog, den ich 2014 veröffentlicht habe. Ich liebe es, Menschen zu sagen, wie gut sie mir tun (auch wenn sie mich gar nicht kennen) und genau deswegen habe ich ihr vor ein paar Wochen diesen Brief geschrieben.

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Mein erstes Video 2014

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Melbournes Coffee-Madness

Melbourne ist bekannt für seine lebhafte Kaffeeszene. Morgens sind die Schlangen in den Coffeeshops genauso lang wie manch eine Kaffeebestellung, in einigen Cafés befinden sich die Röstereien sogar direkt im Laden. Es gibt „Cold Brews“, „Babychinos“ und „Magic“ in der Tasse. Ein kleiner Guide durch Melbournes zauberhafte coffee-madness.

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Ja, die Avo-Latte war nur ein Scherz des Truman Cafés

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Melbourne Mornings

Seit ich vor einem halben Jahr in Melbourne angekommen bin, wollte ich unbedingt den Sonnenaufgang fotografieren. Es war eines dieser typischen “ach, das mache ich irgendwann mal”-Vorhaben, die ich dann tatsächlich aber nie umgesetzt und immer nur auf die lange Bank geschoben habe. Arbeit, Faulheit – immer gab es irgendeinen Grund. Heute morgen habe ich mir endlich selber in den Arsch getreten und bin zum Yarra River spaziert. Die Erkenntnis, die ich daraus gezogen habe, hat mich selbst überrascht.

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