Bye Melbourne. Die Reise geht weiter!

Vor 7 Monaten bin ich in Melbourne angekommen und habe mich sofort zuhause gefühlt. Es war Hochsommer und damit herrlich warm, der Rasen in den Parks war weich wie Teppiche, orange leuchtende Blumen, Wolken, die wie im Zeitraffer am blauen Himmel entlang flogen. Ich fühlte mich, als gehörte ich hier her. Also habe ich alle Pläne über Bord geworfen, meinen Rückflug storniert und bin geblieben. Jetzt geht die Reise weiter.

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Ich liebe den Moment, wo sich einem eine Stadt erschliesst.  Melbourne wurde mehr und mehr von einer eindimensionalen Karte auf google maps zu meinem dreidimensionalen Erlebnis. Inzwischen weiß ich, wo ich was finde und wo es den besten Kaffee und das leckerste Frühstück gibt. Ich weiß, wie ich wo ankomme und wo es die beste Streetart gibt.

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Der Queen Victoria Market gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsplätze der Stadt
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Tim Tam Pancakes im Long Story Short Café.Hier geht es zum Video

IMG_9819.jpgMelbourne hat mich emotional in alle Richtungen durch gewirbelt. Seit ich hier bin, bin ich freier denn je. Und genau diese Freiheit war Anfangs genauso lähmend wie ein fest durchstrukturierter Alltag. Meike Winnemuth hat diese Freiheit sinngemäß mal so beschrieben, als sei man ein Zirkustier, das wieder in die freie Wildbahn ausgesetzt wird. Auf einmal hat man alle Möglichkeiten und ist damit derart überfordert, dass man einfach am Käfig bleibt.

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Sonnenaufgang am Yarra River

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Es hat einige Monate gedauert, bis ich meinen Käfig wirklich verlassen und meine einengenden Gedankenmauern gesprengt habe. Die Freude treibt mich weiter. Die kindliche Neugier, die größer als die Angst ist. Ich bin von Herzen gerne in Melbourne versackt. Dieser bunten, wunderbaren Stadt voller Kunst und fantastischem Essen.

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Unfassbar schöne Streetart in der ACDC Lane
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Koalabär im Nationalpark
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Chinatown

Inzwischen steht Melbourne auf Herzensebene auf einer Stufe mit Hamburg und das will schon was heißen. Wäre ich auf der Suche nach einem neuen Zuhause gewesen, würde ich einfach hier bleiben. Aber ich bin losgezogen, weil ich so viel mehr von diesem unglaublichen Planeten sehen wollte. Immer wieder begleitet von der Frage:

Was will ich vom Leben?

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Ich möchte mein Herz mit schönen Erlebnissen füllen. Ich möchte mit Leichtigkeit mit allen Gedanken spielen und sie wieder fallen lassen, wie Kinder Bauklötze. Ich möchte das machen, was meine Augen leuchten lässt.

…und ich habe echt keinen Bock mehr auf Winter, ich will in die Sonne!

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Also habe ich mich entschieden, weiter zu ziehen und mir das nächste Ziel auf meiner imaginären Reiseliste ausgesucht.

FIJI, BABY!

Wie sehr ich immer Lachen muss, wenn ich das jemandem erzähle! Ich fliege nächste Woche nach Fiji! Was für eine unwirkliche Destination, oder? New York, Thailand, Australien – das waren alles Ziele, die immer nur von anderen aber eben nie von mir angesteuert wurden. Bis jetzt!
Unbeschreiblich, welche Freude darin liegt zu realisieren, was man nicht so alles machen kann…! Die Welt steht mir offen und ich lasse mich in ihre ganze Schönheit fallen. Und ihr kommt selbstverständlich mit. HULA!

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