5 Gründe (alleine) nach Fidschi zu reisen

Fidschi scheint mit seinem glasklaren Wasser, den leeren, weißen Stränden und all den schönen Hotels und Resorts die perfekte Flitterwochen-Destination zu sein. Doch auch für Backpacker und Alleinreisende eignet sich die Inselgruppe im Südpazifik hervorragend.

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Nach Fidschi zu reisen war seit „Pippi im Takka Tukka Land“ ein riesengroßer Traum von mir. Natürlich wusste ich als Kind noch nicht, dass es die Südsee bzw. Fidschi war, die mein Herz höher schlagen ließ. Ich wusste nur, dass ich da auch hinwollte. Irgendwann mal.

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Als für mich feststand, Melbourne nach mehr als einem halben Jahr zu verlassen, wäre ich allerdings fast doch nicht nach Fidschi geflogen. Der Grund: Ich malte mir lauter Frischvermählte aus die turtelnd an den Stränden herum tollten und Händchen haltend durch die sanfte Brandung sprangen. Darauf hatte ich einfach keine Lust.

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Meine wunderbare und von Herzen reiselustige Freundin Audrey  hat mir allerdings gründlich den Kopf gewaschen. „Die Newlyweds haben ihre eigene Insel, da kommst du gar nicht hin“, sagte sie lachend, als ich ihr meine Bedenken mitteilte. Und genau diese Worte waren der Grund, warum ich mich dafür entschieden habe, 10 Tage Islandhopping auf Fidschi zu machen.

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Die Reise zu buchen war eine der besten Momente meines Lebens, weil aus dem „irgendwann mal“ ein konkretes Ziel wurde und ich mir selber diesen unglaublichen Luxus erlaubte, meine Träume zu verwirklichen. (Wie viel mich der Spaß gekostet hat und wie ihr mit wenig Geld die Welt bereist, lest ihr hier)

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Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil: Fidschi war fantastisch und bleibt definitiv auf meiner Reiseliste. Macht euch also nicht davon abhängig, ob euch jemand während eurer Traumreise begleitet, denn Fidschi ist perfekt für Solotraveller!

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Meine Befürchtung, umgeben von Turteltauben ein einsames Dasein zu fristen, wurde glücklicherweise nicht zur nervigen Realität. Im Gegenteil: Bereits auf dem Weg in das Hostel habe ich im Shuttlebus fröhliche Gleichgesinnte getroffen, mit ihnen zusammen zu Abend gegessen, den Sonnenuntergang und den über Kopf hängenden Halbmond bestaunt, das Hostel inspiziert, die Füsse ins warme Meer getaucht – und dann nie wieder gesehen.

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Als Alleinreisender trifft man ständig neue Leute und nach einer gewissen Zeit hält man tatsächlich nur mit denen Kontakt, die mehr als nur „total nett“ waren.

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Wer Islandhopping auf Fidschi bucht, wird sehr viele Backpacker kennen lernen. Viele von ihnen sind junge Europäer, die Australien oder Neuseeland mit einem Working Holiday Visum bereist haben und dementsprechend zwischen 18 und 30 Jahren alt sind. Außerdem geht es alle 2 Nächte auf die nächste Insel. Da jeder Reisende ein unterschiedliches Paket gebucht hat, was sich aus Reisedauer und Qualität der Hostels/ Resorts zusammen setzt, wird man stets munter durch gemixt.

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Transfer Fidschi-Style

Bereits nach ein paar Tagen scheint Fidschi wie ein kleines Dorf zu sein und man trifft  auf der Fähre oder den Inseln immer Leute, die man von einer anderen Insel kennt.

Green Bananas in Paradise
Alles auf Fidschi ist fotogen. Sogar ein Sack grüner Bananen.

Alleinreisende sind ein wahnsinniges offenes Völkchen, man kommt dementsprechend schnell ins Gespräch und hat neben den klassischen Fragen (woher kommst du/ wo warst du schon/ wohin willst du als Nächstes blablabla) oft viel zu erzählen.

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Schnorcheln am Blue Lagoon Beach, dem Drehort der blauen Lagune

Auch die Crew von der Fähre wird einem schnell vertraut: Der Skipper des Boottrips zur Insel Monuriki, Drehort von Tom Hanks‘ Cast Away, hat an einem anderen Tag auf der Fähre gearbeitet und mich lachend begrüßt. Auch die freundliche Dame, die mich am Flughafen in Empfang genommen hat, habe ich auf der Fähre wieder getroffen.

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Klettern, um den Sonnenuntergang vom höchsten Punkt der Insel zu sehen. Die 3 Hunde meines Guides waren mit dabei

Generell sind die Bewohner Fidschis wahnsinnig freundlich. Manche sicherlich, weil es dazu gehört, wieder Andere sind derart herzlich, dass man sich sofort wie zuhause und gleich geborgen fühlt.

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Mal ganz davon abgesehen wird es nie langweilig. Ob schnorcheln mit Haien, klettern, schwimmen mit Mantarays oder einfach lesend in der Hängematte liegen – auf Fidschi gibt es allerhand und auch nichts zu tun.

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So ist man ständig bestens unterhalten – und sei es einfach nur, indem man das wunderschöne Meer bestaunt. Alleine muss sich hier wirklich keiner fühlen und die Menschen, die ich auf Fidschi kennen gelernt habe, waren überwiegend großartig!

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Klettern, um den Sonnenaufgang zu sehen…
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…und danach vollkommen überwältigt…
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…diese Aussicht bestaunen.

Außerdem ist in Fidschi für alles gesorgt: wer will, bucht Vollverpflegung und alle Ausflüge in einem Paket (geht auch gesplittet) und muss sich um nichts kümmern. Auch um die Kommunikation muss man sich keine Sorgen machen, denn wirklich jeder spricht sehr gutes Englisch und ist unglaublich freundlich.

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Hinzu kommt, dass Fidschi richtig gut organisiert ist. Kleine Boote bringen einen immer pünktlich zur Fähre (die zwar gerne mal etwas verspätet ist, aber das ist vollkommen egal, wenn man in einem kleinen Boot auf dem Ozean gemütlich hin und her schaukelt). Ich kann euch Fidschi aller-aller-wärmstens empfehlen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, fliegt da hin, ganz egal, ob ihr alleine unterwegs seid.

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Ich bin Audrey so dankbar dafür, dass sie mir ans Herz gelegt hat, nach Fidschi zu fliegen! Es war traumhaft schön und so hinreißend, dass die kleine Inselgruppe im Südpazifik definitiv auf meiner Reiseliste bleibt.

Guckt euch meine Instagram-Stories an und begleitet meinen wunderbaren Fiji-holiday!

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