Zuhause nach meiner Weltreise

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Zuhause nach meiner Weltreise

Auch in Australien gibt es ein Altona. Nur sind hier die Sonnenuntergänge etwas farbintensiver als Zuhause.

Australien -> Fidschi -> Australien -> Bali -> Neuseeland -> Australien -> Italien – ich kann kaum begreifen, wo ich dieses Jahr überall war. Nach knapp einem Jahr auf Reisen bin ich wieder da. Zuhause. Wie sich die erste Woche in meiner Heimatstadt Hamburg angefühlt hat und wie es jetzt weiter geht:

Bye Melbourne. Die Reise geht weiter!

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Vor 7 Monaten bin ich in Melbourne angekommen und habe mich sofort zuhause gefühlt. Es war Hochsommer und damit herrlich warm, der Rasen in den Parks war weich wie Teppiche, orange leuchtende Blumen, Wolken, die wie im Zeitraffer am blauen Himmel entlang flogen. Ich fühlte mich, als gehörte ich hier her. Also habe ich alle Pläne über Bord geworfen, meinen Rückflug storniert und bin geblieben. Jetzt geht die Reise weiter.

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Melbourne foodguide: Long Story Short Cafe

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{:de}(Werbung: Bei dieser Kolumne handelt es sich um eine unbezahlte Kooperation mit dem Long Story Short Café)

Burger, die sich unter Zuckerwatte verstecken, Nutellacroissants, Tim Tam Pancakes – kommt mit mir in eines meiner absoluten Lieblingscafés Melbournes, ins Long Story Short Café.

Melbournes Coffee-Madness

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{:de}(Werbung: Dieser Kolumne enthält Empfehlungen für verschiedene Cafés. Es handelt sich dabei um keine Kooperation. Die Empfehlungen basieren auf meiner eigenen Erfahrung)

Melbourne ist bekannt für seine lebhafte Kaffeeszene. Morgens sind die Schlangen in den Coffeeshops genauso lang wie manch eine Kaffeebestellung, in einigen Cafés befinden sich die Röstereien sogar direkt im Laden. Es gibt „Cold Brews“, „Babychinos“ und „Magic“ in der Tasse. Ein kleiner Guide durch Melbournes zauberhafte coffee-madness.

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Ja, die Avo-Latte war nur ein Scherz des Truman Cafés

Melbourne Mornings

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Seit ich vor einem halben Jahr in Melbourne angekommen bin, wollte ich unbedingt den Sonnenaufgang fotografieren. Es war eines dieser typischen “ach, das mache ich irgendwann mal”-Vorhaben, die ich dann tatsächlich aber nie umgesetzt und immer nur auf die lange Bank geschoben habe. Arbeit, Faulheit – immer gab es irgendeinen Grund. Heute morgen habe ich mir endlich selber in den Arsch getreten und bin zum Yarra River spaziert. Die Erkenntnis, die ich daraus gezogen habe, hat mich selbst überrascht.

5 Erkenntnisse für mehr Leichtigkeit

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Nächste Woche Samstag hätte ich eigentlich den Rückflug nach Deutschland antreten sollen. Eigentlich, denn bereits im Februar habe ich gemerkt, dass 6 Monate auf einem anderen Kontinent viel zu kurz sind. Wofür auch immer. Also habe ich den Rückflug gecancelt, habe meine anderen (Reise)pläne nach hinten verschoben und bin in Melbourne geblieben.

…und auf einmal arbeite ich für Galileo. 

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{:de}(Werbung: Diese Kolumne enthält unbezahlte Nennungen)

Das Leben geht manchmal wirklich sehr seltsame Wege. Wobei ich das “manchmal” streichen und durch “nahezu immer” ersetzen sollte. Denn anscheinend musste ich erstmal um die halbe Welt reisen, um zu realisieren, was ich wirklich will.

…Und dann habe ich mich entschieden zu bleiben.

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(Werbung: Diese Kolumne enthält Nennungen verschiedener Kunden und Produktplatzierungen. Allerdings ist er nicht gesponsert, oder in irgendeiner Form eine Kooperation)

Am 02. Juli 2017 wollte ich eigentlich wieder in Hamburg einreisen. Ich hatte bereits ein WG-Zimmer und ein Rückflugticket. Ich hatte viele Pläne für mein Leben in meiner Heimatstadt. (Und sogar schon ein Early-Bird-Ticket fürs Dockville!) Doch größer als diese Pläne war das Gefühl, in Melbourne tatsächlich zu Hause zu sein. Und dann habe ich mich entschieden, zu bleiben.

Die Reise beginnt…

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Keine Wohnung mehr, über 24 Stunden Anreise und fernab jeglicher Erwartungen: So waren die letzten Tage in Hamburg und meine lange Reise ans andere Ende der Welt.

Sonntag, 8. Januar 2017

Meine Freunde winkten mir hinter der Absperrung zu, während ich ihnen breit grinsend und mit laut klopfendem Herzen zurück winkte. Ich konnte nicht glauben, dass ich mich jetzt tatsächlich auf die mehr als 24-stündige Reise nach Australien machen würde – und das ganz allein.

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Ich hatte mir so oft Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein würde: Die letzten Tage in Hamburg, die Reise, die Ankunft.

Doch obwohl meine Fantasie extrem bunt und facettenreich ist, ploppten keine Bilder in meinem Kopf hervor. Alles lag fernab jeglicher Vorstellungskraft, unendlich weit weg. Und dann kam der Dezember, der Monat, in dem ich täglich arbeiten und meine Wohnung auflösen würde. Wie ich das schaffen sollte? Um ehrlich zu sein, hatte ich keine Ahnung, aber -wie immer- großes Urvertrauen: Wird schon, irgendwie. (In Australien gibt es dafür eine ganz tolle Bezeichnung, dazu gleich mehr)

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Während der November recht entspannt war, sagte der Dezember trocken „dann wollen wir mal sehen, was du so drauf hast“, bevor er schief grinsend aufs Vollgas drückte. Fortan schien alles im Zeitraffer zu passieren. Doch das Schöne daran: In einem Monat, in dem ich das Gefühl hatte, jeden Moment emotional in eine völlig andere Richtung gewirbelt zu werden, sind mir Menschen begegnet, die mir auf fantastische Art und Weise geholfen haben.

Sei es meine Versicherungsmaklerin, die sich wirklich perfekt um alles Versicherungstechnische gekümmert hat (was mich persönlich ja immer total überfordert), meine Eltern, die anboten, sich schon ab sofort und nicht erst ab Januar um meine kleine Berti zu kümmern oder unerwartete und spannende Reisetipps von Bloglesern und entfernten Bekannten – ich könnte so viele dieser Situationen aufzählen, die mir das Gefühl gaben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und unendlich beschützt zu sein.

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Die Reise nach Australien war extrem entspannt – und das trotz einstündiger Verspätung meiner Maschine von Hamburg nach München und der damit verbundenen Sorge, den Anschlussflug nach Abu Dhabi zu verpassen. Doch alles lief reibungslos. Merke: Nicht so viele Sorgen machen, das wird schon. Oder, wie die Australier sagen:

No Worries, Sweety!

Ich liebe diese Aussage und benutze sie inzwischen ständig. Du hast mich auf der Straße aus Versehen angerempelt? No worries! Das Essen dauert einen Moment? No worries! (Ich kann euch nur empfehlen, „no worries“ in euren Sprachgebrauch aufzunehmen. Das ist fantastisch!) Nachdem ich also auch in meinem Flugzeug in München saß, hatten wir wieder Verspätung: Die Maschine musste erst noch von Eis und Schnee befreit werden. Belustigt sah ich den Enteisungsmaschinen dabei zu, wie sie vollautomatisch ihre Arbeit verrichteten und dampfend den Schnee entfernten – mein Weg ging schließlich Richtung Hochsommer! Mit einem entsprechend kitschigen Sonnenaufgang über der Wüste wurde ich in Abu Dhabi begrüßt.

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Und dann, nach einem kurzen Aufenthalt und weiteren 12 1/2 Stunden Flug später, landete ich um 5.30 Uhr Ortszeit im stockdunklen und schon am Flughafen nach Sommer duftenden Melbourne. Könnt ihr euch vorstellen, was für ein Gefühl das war?

Ich fühlte mich so privilegiert, diese Reise tatsächlich machen zu dürfen. Mutig genug zu sein, den komfortablen Alltag in Hamburg hinter mir zu lassen. Einfach Anlauf zu nehmen und von dieser Klippe ins Unerwartete zu springen – es war unbeschreiblich und ich finde noch immer keine Worte dafür.

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„No worries! Melbourne, Week 1“: so war meine erste Woche in Australien.

Mehr über meine Auszeit und meine Reise nach Australien lest ihr hier.

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