Vegane Li(n)nsensuppe

Ich liebe es, innerhalb kürzester Zeit richtig lecker und gesund zu kochen. Suppen eignen sich hierfür hervorragend. Die letzten Wochen habe ich ein bisschen rumprobiert, um die für mich perfekte Linsensuppe zu kreieren. Und was soll ich sagen? Gestern ist es mir gelungen!

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Entstanden ist eine vegane Li(n)nsensuppe! (Der einzige Grund hierfür war aber nur meine Faulheit. Warum, lest ihr im Rezept)

Ihr könnt sie natürlich auch vegetarisch zubereiten, oder Zutaten austauschen. Feel free. 😉 So. Und jetzt geit dat mal los mit dem Rezept:

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Linns vegane Lin(n)sensuppe

Ihr braucht für die Suppe:

  • 175 g gelbe Linsen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Charlotten
  • 1 Stück Ingwer (ca. so groß wie ein halber Ping Pong Ball)
  • 1 gelbe/ rote oder orange Paprika (Wir wollen ja eine schöne Farbe haben)
  • 4 dünne Karotten (oder 2 dicke oder 3 mittlere.. hihi)
  • 1 Becher Sojasahne oder Sahne oder Kokosmilch (Feel free!)
  • 1 TL Margarine
  • Currypulver
  • Kokosöl
  • Saft von 1 Zitrone

 

Für die Beilage:

  • Entweder ein Stück Saitan oder diese kleinen köstlichen Seitan-Tofu-Würstchen (Liebe Fleischesser, ihr könnt natürlich auch Schweinewurst nehmen. Oder Pferdewurst, Rindskopf (hahaha) oder was auch immer dazu schmeckt. Aber probiert mal Saitan aus. Das ist wirklich wahnsinnig lecker! Sehr würzig und saftig und… HIMMLISCH!)

Los geht’s!

  • Einen Topf auf den Herd stellen. (Hihi… Ich bin ein bisschen albern)
  • Die Margarine erhitzen (oder Kokosöl, wie ihr lustig seid) und die geviertelten Charlotten, die (ruhig in dicke Scheiben geschnittenen- es soll ja schnell gehen) Knoblauchzehen, Ingwer, Karotten & die Paprika erhitzen und schmoren lassen. (Immer wieder umrühren)
  • Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen und die Linsen hinzugeben. Hitze runter stellen und auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Auf 100 g Linsen kommen 200 ml Wasser. Checkt trotzdem immer mal wieder, ob die Zutaten noch genügend Wasser haben, damit nichts anbrennt
  • Nach ca. 12 Minuten sind die Linsen gar (Guckt mal auf die Verpackung, da steht es ganz genau drauf)
  • In der Zwischenzeit könnt ihr den Seitan in Streifen schneiden und kurz scharf anbraten. Anschließend die Platte auf mittlere Stufe stellen und den Saitan schön knusprig werden lassen. Doch Achtung: Bratet ihr den Saitan zu lange an, wird er gummi-rig. Dagegen hilft, immer mal wieder ein Stück aus der Pfanne zu nehmen und testweise zu essen. Hat bei mir hervorragend geklappt! Meiner war mengentechnisch deutlich geschrumpft, aber dafür außen knusprig und innen zart
  • Nehmt jetzt den Topf vom Herd und kippt Sahne oder Sojasahne hinzu. (Ich habe zum ersten Mal Sojasahne verwendet, weil ich gerade bei Budni war und keine Lust hatte, noch zu Edeka zu gehen. Bin von dem Geschmack begeistert und werde nur noch Sojasahne kaufen. Es lebe die Faulheit! Und für die Damen: Sojasahne hat nur 10 % Fett, Sahne 30 %. Knick knack)
  • Jetzt kommt eines meiner liebsten Küchengeräte zum Einsatz: Der Pürierstab! Alles schön durchpürieren. Achtung! Wenn ihr den Topf auf der heißen Platte lasst, kann es sein, dass die heiße Suppe spritzt. Und das wollen wir ja nicht (weil wir uns nicht wehtun wollen und keine Lust haben, danach noch großartig zu putzen)
  • Jetzt Zitronensaft und 1 El Kokosöl in die Suppe rühren (ihr könntet natürlich statt des Kokosöls und der Sahne auch Kokosmilch nehmen, fällt mir gerade auf) und mit Currypulver abschmecken. (Nach belieben könnt ihr natürlich auch noch Salz reinkloppen. Frische großblättrige Petersilie ist bestimmt auch lecker)

 

Ich wünsche euch guten Appetit!

Wie hat es euch geschmeckt? Freue mich über euer Feedback!Li

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